Happy Birthday der Website

Selbsthilfeglueck - Geburtstag Maulwurf

 

JA so was kann man auch feiern!!!

Ich sage ein recht HERZLICHES DANKESCHÖN!!! – an alle meine Leser, also auch an Dich! An alle die mit mir in den Austausch gehen oder sich Ratsuchend an mich wenden, die mich weiterempfehlen und mich unterstützen. Ganz ganz lieben Dank, ohne Euch hätte ich das alles nicht geschafft!

 

Ein kurzer Rückblick

Heute vor drei Jahren ging ich mit der Website online. Für mich ist das einerseits Freude, aber natürlich auch Nachdenken, Revue passieren lassen, reflektieren, vieles ist seitdem passiert …

Wie es zu dieser Website kam, kann ich gar nicht mehr so 100%ig genau sagen. Irgendwie war die Idee irgendwann einfach da und dann ging ich an die Umsetzung. Bei mir war ja damals sowieso alles im Umbruch und ich war dabei neue Wege zu finden und zu gehen.

Softwaretechnisch war ich damals überhaupt nicht auf dem laufendem. Ich hatte mich schon sehr sehr lange nicht mehr mit dem neusten Stand der Technik, Software, Marketing usw. beschäftigt. Aber gut, es gibt ja Internet, Youtube usw. und für die Erstinformationen war das schon wirklich Klasse. Erstmal bisschen einlesen usw. Vor 20-25 Jahren, zu meinen beruflichen IT-Hochzeiten gab es das ja alles noch gar nicht so und war ganz anders. Da wurde noch richtig programmiert, jeder einzelne Punkt  🙂

 

Resonanz der Website

Die Besucherzahlen wachsen weiterhin stetig an und das freut mich natürlich sehr!!! Inzwischen fast 30.000 Besucher für einen solchen Blog wie diesen ist das sehr gut. Ich spreche mit dieser Website ja nur einen kleinen speziellen Teil von Kunden an, aber das ist auch alles gut so und gewollt.

Die Tendenz zum Lesen ist weiter rückläufig und der Trend geht immer mehr zu kurzen Videos, kurzen Texten, am besten Einzeiler usw. … Okay, alles hat seine Berechtigung.

 

Was ist anders 

Meines ist es allerdings nicht, so kurz und knapp. Mal eben schnell einen schlauen Spruch da hin geschmissen, wobei meistens sind es ja nicht mal mehr Sprüche. Egal jedem das seine. Mir ist das allerdings oft zu flach. Vieles wird völlig missverstanden, teilweise sogar völlig verdreht und macht meines Erachtens unsere  Kommunikation und das Verstehen untereinander auch nicht wirklich einfacher oder besser. Mir ist das häufig zu oberflächlich und das soll dazu als Gegensatz auch deutlich hier auf der Website erkennbar sein und bleiben.

Ich hörte natürlich auch schon: “Madeleine wer soll das denn alles lesen?” Naja Du 🙂 und wenn Du das nicht willst oder kannst, warum auch immer, dann sind der Blog und höchstwahrscheinlich auch ich, nicht das Richtige für Dich.

Wenn ich ein Talent habe, dann u.a. Menschen zum Nachdenken anzuregen. Manchen ist das zu viel und zu anstrengend, das ist völlig okay. Du musst das nicht tun. Nur bei mir, wirst Du keine schnelle Formel bekommen, mit der Du hausieren gehen kannst, weil sie gut klingt und ansonsten ändert sich nichts in Deinem Leben.

Das ist nicht der Sinn und Zweck dieses Projektes. Dafür brauche ich das kostbarste was ich habe – meine Lebenszeit – nicht vergeuden.

Ich möchte Menschen bewegen, sie anstoßen, wenn nötig wird es ggf. auch mal bisschen unbequemer, aber dadurch erkennst Du woran es liegt? Warum es bisher nicht so gut lief oder funktionierte? Du nimmst dann Dein Leben selbst in die Hand und gehst die Dinge an. Setzt um, zwischendurch gucken wir wo es noch hakt, was vielleicht liegen geblieben ist oder noch nicht ganz rund läuft und später kommt noch mal die Kontrolle. Erst die Kontrolle nach mehreren Monaten ist der Beweise für das Gelingen, ob Du wirklich dran geblieben bist, ob Du erfolgreich bist auf Deinem neuen Weg, was Du bis dahin erreicht hast und und und

 

Ich wünsche und setze mehr auf Tiefe und Bestand

Das heißt aber auch, dass es trotz aller Tiefe auch leicht, locker und spaßig zu gehen darf. Alles zu seiner Zeit! Und eine Tiefe mit Leichtigkeit, Flexibilität, bunt und Abwechslung, Freude und Spaß, auch mal spielerisch kann doch ganz toll und wunderbar sein. Tiefe muss ja nicht zwangsläufig schwer sein…

Das ist wie der kleine Fisch, der bunt, schnell, wendig und auch mal kleine Sprünge macht und trotzdem in der großen Tiefe des Meeres seine Heimat hat und nicht die schwer beladenen Kiste im Wasser, die es mit all ihrer Last immer mehr zu Boden zieht und die aufpassen muss, dass sie nicht zu schnell auf dem Grund aufschlägt und zerschellt… Das ist eines meiner Bilder von Tiefe, von Inhalt, von Wissen. Aber was solls, ich bin ja auch ein Wasserzeichen und was wohl? 🙂 Genau, ein Fisch wie soll es anders sein 🙂 Aszendent Skorpion… Wer sich damit ein bisschen auskennt, weiß  – also da kann es gar nicht langweilig werden, hihihi 😉 Meinen Aszendenten konnte ich erst vor wenigen Jahren in Erfahrung bringen und dann wurde mir selber vieles noch klarer, deutlicher und verständlicher, wo vorher noch ein paar Fragen standen: “Wo kommst Dies oder Jenes bloß her?”

 

Was bringt kurz und knapp

Das war wie früher bei den BILD-Lesern. Angeblich “las ja keiner die Bild, nur alle wussten was drin steht…”, gab es mal so einen Witz. Irgendwann in den 90er würde ich sagen, fing das immer mehr an. Viele lasen häufig dann nur noch die Überschriften, die Schlagzeilen. Dann kamen die SMS, das Internet, die neuen sozialen Medien wie Facebook und Co
Eben all das, was genau dieser Art der Kommunikation entspricht und die Informationsflut forcierte und inzwischen hat es sich etabliert.

 

Was sind die Folgen?

Ich habe das Gefühl, wir merken zwar immer deutlicher und zunehmend die Konsequenzen daraus, aber wir werden einen Weg finden. Finden müssen, um damit umzugehen. Manche Prognosen sehen dbzgl. nicht so rosig aus. Inzwischen sind auch Hirnveränderungen wissenschaftlich belegt und nachweisbar. Die Dauer der Konzentrationsfähigkeit und Informationsaufnahme wird immer kürzer. Die Informationsverarbeitung wird immer schlechter. Stresskrankheiten steigen rasant, wobei ich ja persönlich der Meinung bin, bei jeder Krankheit spielt Stress ein große Rolle. Aggressionen, körperlich wie psychisch, sowie Suchterkrankungen jeglicher Art nehmen zu und vieles weitere.

Es ist ja eine Kettenreaktion die da in Gang gesetzt wird. Anschließend wird zwar versucht, die Symptome zu behandeln, aber die Ursachen schaut man nur noch selten gern an. Diese signalisieren eindeutig  – Lebensveränderung! – und möglichst sofort.
Raus aus der Informationsflut. Zurück zu sich selbst, Auszeiten. Leerlaufzeiten, in die Natur, alle Sinne benutzen, Kreativität fördern, Ausgleichbewegungen/ -beschäftigungen suchen und nicht danach ob sie gerade in sind und den Trendaktionismus entsprechen. Gesunder Schlaf, gutes vollwertiges Essen, Gedankenhygiene… Ja in einem gewissen Sinne zurück zum alten Leben, was einige noch aus ihrer Kindheit und Jugendzeit kennen. Weniger Konsum, mehr Qualität in jeglicher Hinsicht !!!

Mehr wirkliche Nähe auch zu sich selbst, bessere soziale Verbindungen und echter verstehender Kommunikation im direkten Kontakt, viel frische Luft und vor allem auch Ruhe und Stille, natürliche Stille. .

Ich glaube die Menschen brauchen noch ein bisschen, um das wirklich zu begreifen und umzusetzen, aber meistens finden Lebensveränderungen durch Wissen oder durch Katastrophen statt. Und in diesem Fall sind es dann eben meisten persönliche gesundheitliche “Katastrophen” die ggf. zu Lebensveränderungen führen können oder werden.

Naja wer will, kann sich da ja mal seine Gedanken dazu machen und entscheiden ob er dazu für sich selbst in seinem Leben etwas verändern mag. Ich dachte ja wirklich, Corona würde vielleicht viele Menschen aufrütteln, dafür war ja auch mein Beitrag: “Krise als Chance” gedacht.

Krise als Chance (Bsp. Corona)

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Bisher kann ich das bei einzelnen erkennen, aber bei vielen sind Trennungen, noch mehr Egoismus, deutlich mehr Aggressivität und Unzufriedenheit, viele stehen kurz vor dem Burnout oder einer Depression… Ich denke, hier kommt noch einiges auf uns zu in der nächster Zeit, denn bei vielen steckt es ja noch völlig unverarbeitet in den Körpern.

Ich bin ja kein Pessimist und weiß deshalb auch, dass wir auch damit neue und ggf. andere Wege finden werden und was sich bewährt wird sich im Laufe der Zeit normalisieren und festigen und manche Verhaltensänderung gerade mit der Informationsflut werden die Menschen lernen besser zu managen oder in der Krankheitsbewältigung lernen müssen.

 

Wie gehen die Menschen in anderen Ländern mit der Informationsflut und den neuen Medien um

Schon vor vielen Jahren fand ich immer sehr beeindruckend den Unterschied zu beobachten, wenn ich im Ausland war, dass man gerade beim Umgang mit den Smartphone deutliche Unterschiede zu Deutschland erkennen konnte. Ich war z.B. in einigen Ländern, da habe ich nie jemanden mit seinem Smartphone in einem Geschäft, beim Essen oder am Strand telefonieren oder chatten, rumspielen sehen. Nur für Fotos. Ansonsten galt das dort wohl als unhöflich, ich weiß es nicht, aber da ging man erst auf den Parkplatz irgendwo an den Rand um andere nicht zu stören. Das fand ich super, genau mein Ding 🙂

Ich war dafür in den letzten zwei Jahrzehnten immer schon sehr sensibilisiert. Da ich schon ab Mitte/Ende der 90er Jahre zum Sklaven meines Handys werden sollte. Obwohl damals das Telefonieren in oder aus dem Ausland ja noch richtig teuer war und schnell mal vierstellige Telefonrechnungen produzierte… und trotzdem hatte ich damals schon das Problem. Vielen war es damals noch gar nicht bewusst, aber bei mir war ja vieles etwas früher 🙂

Nachdem ich dann damals drei solcher “Urlaube” hinter mir hatte, zog ich damals die Reißleine und es war vorbei. Ab diesem Zeitpunkt gibt es bei mir schon immer Telefon-, Internet- und Fernseh-Auszeiten. Denn klar, es ist natürlich für viele auch einfach, bequem und macht auch mehr Spaß einfach mal eben schnell wo anzurufen oder eine kurze Nachricht zu senden, als selber mal was rauszusuchen, zu recherchieren, sich zu informieren, sich durchzuarbeiten und vieles mehr. Ich begriff aber schnell, dass es auf meine Kosten geht und das meine ich nicht Geldmäßig betrachtet.

Natürlich höre ich mir dazu auch heute noch von einigen an: “Du bist ja NIE erreichbar…” 🙂 Doch da ich ja weiß, dass dem nicht so ist und es nur der Realität meines Gegenübers entspricht, weil ich nicht zu “seinen/ihren Zeiten” sofort erreichbar bin, ist mir das keine “innere Unruhe” wert. Und Gott sei Dank war mein Selbstwert nie abhängig vom Gefühl des “Gebauchtwerdens”. Ich brauchte auch nie die Bestätigung, dass die Welt, die Firma nicht ohne mich weitergeht. Ganz im Gegenteil, ich finde es sehr gut, wenn es ohne mich prima läuft, denn dann weiß ich, ich habe gute Arbeit geleistet und die Prozesse funktionieren und stimmen.

 

Es geht aber auch um eine grundsätzliches Lebensverständnis

Außerdem bin ich mir auch immer bewusst, dass sich die Welt auch jederzeit ohne mich weiterdreht und genau das ist auch wunderschön, genau richtig und gut so. Genau darüber dachte ich mal mit 11, 12 Jahren ausführlich nach. Ich weiß noch, dass damals zunächst etwas Wehmut in mir aufkam zumal ich gerade auch Gott und alles mögliche in Frage stellte und es lief gerade alles nicht so gut. Auch von den Erwachsenen erhielt ich keine wirklich guten Antworten.

Naja und klar, wenn man dann auch keinen “Gott” hat an den man glaubt, dann stößt man irgendwann relativ schnell auch mal auf die Frage: Was ist denn dann der Halt im Leben? Was soll ich hier? Aber dann erkannte ich, dass gerade in dem “das Leben geht auch ohne mich weiter” ein riesen Vorteil steckt und das es im Leben eben nicht um Last und Schwere, sondern um Freude und Leichtigkeit… geht. Und dadurch begriff ich auch schon früh, den Sinn in meinem Leben muss ich mir selber geben bzw. finden.

So schnell fand ich den Sinn meines Lebens dann zwar nicht, d.h. ich fühlte in schon, aber ich musste erstmal lernen, wie man ihn umsetzt und lebt, aber der Prozess war damit schon in Gang gesetzt.

Leider hatte ich zu dieser Zeit keine Mentoren, sonst wäre vielleicht manches ohne Umwege gegangen? Wer weiß? Doch dann wüsste ich auch nicht so gut, worauf es ankommt und wodurch man ins Stocken oder in eine Falle geraten kann. Am nachhaltigsten lernst Du von Deinen eigenen Erfahrungen, wenn Du bereit bist hinzuschauen. Allerdings können diese auch mal sehr schmerzhaft sein, im wahrsten Sinne des Wortes..

 

Und noch mal zum Ende dieses Beitrags und Rückblick

Apropos Website. Auf jeden Fall bin ich mit den Ergebnissen meines Tuns sehr zufrieden und freue mich über Eure Resonanz. Ohne Euch ginge es ja gar nicht!!! Natürlich weiß ich, dass auch bei mir nicht immer alles 100%ig glatt läuft und die eine oder andere Beantwortung auch mal etwas länger dauern kann. Das liegt auch daran, dass dieses Projekt hier mit der Website eines von drei meiner Herzprojekte ist und zusätzlich noch private Dinge sind. So, jetzt ist das auch mal raus und deutlich gesagt 🙂

Alles ist gut und wer keine Zeit bzw. es eilig hat, wofür ich durchaus Verständnis habe, muss sich bitte an jemand anderen wenden. Wer mich kennt, erkennt und weiß was er an mir hat und ist deshalb auch froh. Deshalb ist auch alles gut, so wie es ist.

Klar geht mir auch immer mal wieder im Kopf der Ausbau des Ganzen rum, aber das steht alles in den Sternen. Und ehrlich gesagt stehe ich da eher auf der Bremse als auf dem Gaspedal. Wenn überhaupt, schwebt mir noch eine andere Sache bzw. Kombination vor, welche ich aber nicht allein machen wöllte, sondern in Kooperation mit anderen. Andererseits sitze ich aber auch manchmal da und frag mich: “Weshalb? Weshalb Madeleine, legst du dich nicht einfach nur an den Strand und genießt das Leben mit einem leckeren Cocktail in der Hand?” 🙂

Na, wer kennt die Antwort?

Ich sage noch ein Mal – Ganz lieben Dank, auch für Deine Treue! – und stoß in Gedanken mit Dir an.

Es grüßt Dich ganz lieb und herzlich

Deine Madeleine
Initiatorin Selbsthilfe Glück

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