Verbundenheit, in der Natur können wir uns selbst wieder spüren lernen

Verbundenheit Natur Waldweg im Wald

 

In der Natur können wir uns selbst wieder spüren lernen

und fühlen die innere Verbundenheit und Ruhe.

Ich liebe die Natur. Ihre Heilwirkungen habe ich erst in den letzten Jahren wirklich voll erkannt und für mich zu nutzen gelernt.

Gestern hat es ausgiebig geregnet, heute scheint die Sonne wieder und es ist angenehm warm. Der weiche Waldboden hat den Regen aufgesogen und federt bei jedem Schritt. Die Nadelbäume, die Moose und Farne und der humose Boden verströmen einen süßen, balsamischen Duft. Das Sonnenlicht fällt durch die Bäume und strahlt die schon ausgewickelten Farne an, die feenhaft an den lichten Stellen stehen.

Ich laufe schnellen Schrittes mit meinem Hund, noch aufgeladen von den Themen der Woche, durch den Wald. Links und rechts des geraden Weges stehen große und kleine Bäume, mit Nadeln oder Blättern, Sträuchern, Farne, gefallene Bäume mit Moos überwachsen, alte Wurzeln, alte Äste – alles in einem lockeren Gefüge ohne erkennbare Ordnung. Aber es ist deutlich spürbar, dass sie alle miteinander verbunden sind von einem Gewebe aus feiner Energie. Verbundenheit… Kein Metall, keine geraden Linien zerschneiden dieses Netz. Und ich bin mittendrin.

Ruhe finden in der Natur – Ballast abwerfen und sich selbst spüren

Die vielen Gedanken in meinem Kopf kommen zur Ruhe und die in jeder Zelle abgespeicherte Hektik der Stadt löst sich langsam auf.

Mein zusammengeschrumpfter Energiekörper regeneriert sich und dehnt sich aus. Ich muss gar nichts dafür machen, nur weiter durch diese intakte Natur laufen, die mit allem nach mir greift, mich reinigt und alles Störende abstreift. Automatisch werde ich langsamer. Nach und nach verbinde ich mich mit diesem feinverwebtem Universum des Waldes. Ich spüre und fühle die Verbundenheit.

Ich bleibe stehen. Meinen Füßen wachsen Wurzeln, ich atme den Waldduft ein, spüre den Wind auf meiner Haut, die Sonne im Gesicht, höre dem Waldleben zu: Die Vögel singen, der Wind fährt durch die Blattkronen, ein Mäuschen raschelt im Laub, eine Hummel summt, ein Ameisenhaufen knistert.

Mein Hund Alya fühlt sich richtig wohl und ich fühle mich geborgen, eingebettet in die Natur, die mich unmittelbar umgibt. Dann schließe ich die Augen, atme tief in den Bauch ein, langsam und komplett wieder aus, ggf. wiederhole ich das ein paar mal. Ich werde immer ruhiger. Lasse alle Belastungen los und tanke neue frische Energie wieder auf.

Nun spüre ich innerlich wie es mir mit jedem Atemzug besser geht. Dann laufe ich ggf. weiter und irgendwann kommt der Moment, dann möchte ich ein Dankesgebet sprechen. Das mache ich meistens stumm für mich. Darüber das ich mich freue, dass ich noch lebe, dass ich all die Schönheit erleben darf und genießen kann, dass ich inzwischen spüre das ich nie allein bin, immer in Verbundenheit lebe und notfalls getragen werde und das was mir eben alles sehr wichtig ist ….

Es ist sooo schön!

Ein ausgedehnter Spaziergang in der Natur ohne Zeitbeschränkung lässt Dich den Alltag abstreifen und zur Ruhe kommen, lässt Dich neue Energie auftanken und viel gelassener auf alles blicken…

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Ein Garten

Nicht immer habe ich die Zeit und Gelegenheit in den von mir so heiß geliebten Laubwald zu gehen, aber dann gehe ich in meinen Garten. Mein Garten ist für mich mein Sommerwohnzimmer, außer bei 38Grad, dann geh ich doch lieber rein. Ich betätige mich sehr gern im Garten. Es erfreut mich einen Garten mit den entsprechenden Pflanzen zu gestalten, es so zu arrangieren das zu jeder Zeit etwas blüht. Dabei achte ich darauf, dass es natürlich bleibt und es an die Umgebung angepasst ist. Die Gartenarbeit muss zu bewältigen sein und ohne zu viel Aufwand möglich sein, denn das ganze soll Spaß machen!

Außerdem macht es mir große Freude Obst und Gemüse anzubauen. Ich empfinde es jedes mal als ein kleines Wunder, wenn ich etwas säe und anschließend etwas davon ernten kann, seien es Bohnen, Erbsen, Möhren, diverse Kräuter usw. Zur Zeit wachsen meine Tomaten ganz prächtig.

Fast automatisch entwickeln sich dabei ein paar Kenntnisse in der grünen Apotheke, welche Pflanzen gern zusammen stehen und welche sich nicht so sehr gern mögen, wo ihre liebsten Standorte sind, lieber mehr oder weniger Sonne? Welches Kraut ist gut für welche Symptome gut usw.

Ich liebe den Geruch der verschiedenen Blüten, Bäume und Kräuter, sowie von frisch gemähtem Gras.

Aber manchmal habe ich auch genug vom vielen gucken, schauen, staunen, riechen, fühlen und kriechen. Dann genieße ich die Ruhe. Lasse meinen Blick schweifen und irgendwann – irgendwann geht mein Blick zum Himmel. Dann beobachte ich ggf. den Zug der Wolken oder sehe diverse Bilder in den Wolken und irgendwann komme ich dann bei dem selben Moment wie im Wald an, wo ich ein Dankgebet stumm vor mich hin sprechen möchte…

Wenn ich innerlich aufgewühlt bin, begebe ich mich oft gern in meinen Garten und finde z.B. beim Unkraut jäten zur Ruhe. Ich nenne das dann immer für mich meditatives Unkraut jäten 🙂

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Bei solchen Dingen verlässt Du die ausgetretenen Pfade des Alltags und wenn Du es schaffst, Dich voll darauf einzulassen, begibst Dich auf Spurensuche zu Dir selbst. Was Du entdeckst, hat immer mit Dir zu tun. Es gibt niemanden außer Dir selbst, der besser weiß, was für Dich richtig ist. Im Spiegel der Natur findest Du Deine ganz persönliche Antwort auf jede Frage und irgendwann spürst auch Du vielleicht die Verbundenheit mit allem.

Ganz sicher kommst Du entspannt und regeneriert und – mit einiger Erfahrung – auch mit Antworten für Dein Leben aus dem Wald oder dem Spaziergang in der Natur zurück. Nicht immer sind Dir die Antworten voll bewusst, aber es passiert dabei immer etwas mit Dir.

Für mich ist die Natur eine wichtige Lehrmeisterin geworden und ich möchte sie nicht missen.

Probier es mal aus. Nimm Dir mal die Zeit für Dich selbst!

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß und Freude dabei.

 

Deine Madeleine
Initiatorin Selbsthilfe Glück

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