Zu sich selber finden – 10 Tipps (Selbstfindung Teil 2)

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Selbstfindung – Zu sich selber finden – 10 erste Tipps

Selbstfindung, zu sich selber finden lohnt sich – auch wenn sie vielleicht manchmal etwas Mut und das Verlassen der gewohnten Denkmuster erfordert. Vielleicht hast Du bereits entschieden, dass Du Deinen Wünschen und Bedürfnissen mehr Raum in Deinem Leben geben und Dich besser kennenlernen möchtest. Wie macht man das ganz konkret?

Hier ein paar praktische Tipps, die den Weg zu Dir selbst vereinfachen können.

 

1. Verbringe Zeit mit Dir selbst und allein

Wenn Du ständig von anderen Menschen umgeben bist, ist es deutlich schwieriger, auf Deine innere Stimme zu hören. Dafür brauchst Du Ruhe und Ungestörtheit. Gerade in der heutigen Zeit der ständigen Erreichbarkeit sind wir aber sehr selten mit unseren Gedanken alleine. Plane Dir deshalb bewusste Pausen ein, die Du alleine, nach Möglichkeit auch ohne technische Geräte, verbringst. Nein auch das Radio oder der Fernseher sind keine Ruhe oder Entspannung. Radio und Fernsehen sind für viele Menschen Ablenkung. Ablenkung ist aber nicht Entspannung und Erholung und führt auch selten zu Dir selbst.

Wenn es Dir schwer fällt die Gedanken an das Außen loszulassen, kannst Du dabei auch langsam gehen (Gehmeditation) oder Dich auf Deinen Atem konzentrieren um erstmal bei und in Dir selbst anzukommen. Du kannst aber auch einfach ruhig irgendwo gemütlich und entspannt sitzen, Deine Augen schließen, Dich in Dich selbst zurück ziehen und einfach mal nichts tun und nichts bewusst denken.

Wenn Du sonst die meiste Zeit mit anderen zusammen bist oder Dich ablenkst, kann dies zunächst schwerfallen. Ich weiß, das damit inzwischen viele Menschen Schwierigkeiten haben. deshalb beginne ggf. auch mit kurzen Zeiten. Zunächst 5min, dann 10 min in völliger Ruhe, dann 15min, 20min, 30min, 45min, 60min (langsam ausbauen ruhig nur wochenweise erhöhen, damit Du Dich erst mal daran gewöhnst). Die Regelmäßigkeit ist wichtiger als die Länge. Es sind Erholungsphasen für Dich, Deinen Körper, Deinen Verstand, Deine Psyche, Deine Seele.

Zwinge Dich nicht gleich zu einer Stunde oder 1,5h. Ggf. sind z.B. 3 x 5min oder 10min, später vielleicht 6 x 15min ganz bewusst pro Tag für Dich einzuplanen der viel bessere und effektivere Weg, um damit zu beginnen und es in Deinen Alltag zu integrieren. Probiere es einfach für Dich aus. Mit der Zeit gewöhnst Du Dich an diese ruhigen Momente und lernst sie vielleicht sogar besonders schätzen.

 

2. Verlasse Deine Komfortzone

Unsere gewohnten Bahnen vermitteln uns Sicherheit. Das ist auch gut so, allerdings können wir innerhalb unserer Grenzen manchmal nicht viel Neues über uns erfahren oder neue Stärken an uns entdecken. Vielleicht steckt in Dir viel mehr, als Du denkst. Um einen Zugang zu Deinen verborgenen Fähigkeiten zu bekommen, kannst Du Deine bisherigen Grenzen von Zeit zu Zeit überschreiten. Sei offen für neue Erfahrungen und probiere andere Wege aus, wenn Du die Gelegenheit dazu hast. Dein Körper wird diese positiven Erfahrungen speichern!

 

3. Schenke Deinen Emotionen Aufmerksamkeit

Sei aufmerksam für Deine eigenen Gefühle und versuche zu verstehen, warum diese Emotionen entstehen. Kommen sie von Dir oder liegt es an etwas, weil es schon immer so war oder so gemacht werden musste und nun gerade anders läuft? Nimm es erstmal war ohne zu bewerten. Sie sind ein wichtiger Indikator dafür, was uns wirklich wichtig ist. So kannst Du über einen besseren Zugang zu Deinen Gefühlen einiges über Dich herausfinden. Das schult Deine Selbstbeobachtung.

 

4. Schenke Dir Wohlwollen

Wenn Du auf Dich selbst schaust, dann tu dies mit einer wohlwollenden Grundhaltung. Du bist okay so, wie Du bist und brauchst Dir selbst nichts vorzumachen. Jeder Mensch ist individuell und hat seine persönlichen Stärken und eben auch Schwächen, die ihn zu einer besonderen Persönlichkeit machen. Akzeptiere Dich genau so, wie Du bist – dann fällt es Dir viel leichter, ehrlich zu Dir selbst zu sein.

 

5. Setze den Fokus auf DICH

Wenn Du Dich selbst finden möchtest, solltest Du Erwartungen von außen so weit wie möglich ausblenden. Manchmal ist es gar nicht so einfach, zu differenzieren, ob bestimmte Zukunftsvorstellungen nun zu uns gehören oder gesellschaftlich bedingt sind. Willst Du ein bestimmtes Ziel wirklich selbst erreichen, weil es DIR wichtig ist, oder geht es doch eher darum, Dein Umfeld zufriedenzustellen?

 

6. Sei aufmerksam für Vergleichsprozesse

Wie bereits festgestellt, liegt es in unserer Natur, uns ständig mit anderen Menschen zu vergleichen. Diese sozialen Vergleiche sind oft so automatisiert, dass sie uns gar nicht richtig bewusst sind. Bei Selbstfindungsprozessen ist dieses Verhalten allerdings wenig hilfreich. Es lenkt uns von unseren eigentlichen Bedürfnissen ab und sorgt oft nur dafür, dass wir mit unserer eigenen Situation unzufrieden sind. Versuche deshalb, darauf zu achten, wann Du Dich an anderen Menschen misst. Wenn Dir selbst öfter auffällt, dass bei Dir Vergleichsprozesse aktiviert werden, ist das schon einmal ein erster Schritt, um aus diesem Automatismus auszusteigen. Bleib bei Dir, Deiner Wahrheit, Deinen Werten, Deiner Vision!

 

7. Erforsche Deine Ängste

Angst ist eine unserer stärksten Emotionen. Sie ist wichtig für unser Überleben, doch sie kann uns auch extrem einschränken. Vielleicht fällt es Dir schwer, Dich selbst richtig kennenzulernen, weil Du Angst vor den Konsequenzen hast. Im Rahmen der Selbstfindung ist es deshalb sinnvoll, sich mit seinen Ängsten auseinander zu setzen. Befürchtest Du irgendetwas, das Dich daran hindert, Dein Leben an Deinen Bedürfnissen zu orientieren? Halten Deine Ängste Dich vielleicht davon ab, etwas zu erreichen, das Dir eigentlich sehr wichtig ist?

 

8. Übe Dich in Gelassenheit

Immer, wenn unsere Emotionen überkochen und die Kontrolle übernehmen, fällt es uns schwer, gut überlegte Entscheidungen zu treffen. Wenn Du öfter gelassen bleibst, statt Dich aufzuregen, kannst Du die Kontrolle behalten und Dich besser für den richtigen Weg entscheiden. Leichter gesagt als getan – aber es gibt zahlreiche Techniken, die Dir dabei helfen können, denn Gelassenheit ist erlernbar. Vielleicht probierst Du es mal mit Mediation, autogenes Training, progressive Muskelentspannung?

 

9. Habe das richtige Ziel im Kopf

Wichtig ist, dass Du Dir keine falsche Zielvorstellung machst. Der Begriff „Selbstfindung” suggeriert vielleicht, dass es irgendwann einen Endpunkt gibt, an dem Du Dich endgültig gefunden hast und völlig mit Dir im Reinen bist. Doch diesen „Zielpunkt” gibt es so eher nicht.

Du veränderst Dich ständig. Selbstfindung ist ein lebenslanger Prozess. Dir werden im Alltag immer mal wieder herausfordernde Situationen vor die Füße geworfen. Aber je klarer Du in Dir bist, umso weniger werden sie Dich aufregen und aus der Ruhe bringen.

Stattdessen darfst Du stolz feststellen, wie Du jedes Mal daran noch mehr wächst und in Deinem neuen Ich reagierst.

Hinweis: Viele nennen das Aufregen Trigger. Es ist aber ein falscher Begriff dafür, denn Trigger kommt ursprünglich aus der Traumatherapie und ist viel mehr und geht sehr viel tiefer. Aber es wird inzwischen für das kleinste Ärgernis oder erregt sein benutzt.

Außerdem sehr wichtig: Bei der Selbstfindung geht es nicht darum, Dich zu optimieren und dass Du zu einem besseren Menschen wirst. Vielleicht war das immer die Erwartung im Umfeld. Selbstfindung bedeutet, klar und liebevoll Deinen Weg zu gehen. Zu sich – SELBST – FINDEN

 

10. Beziehe andere Sichtweisen mit ein

Zwar ist Selbstfindung zunächst eher etwas, das Du mit Dir selbst vollziehst und wofür Du Ruhe und Zeit brauchst. Aber manchmal sind andere Menschen mit einer Außenperspektive eine große Hilfe. Vielleicht kennt jemand anderes Dich sehr genau und sieht Stärken, die Dir selbst noch gar nicht aufgefallen sind. Frag ihn doch gern mal nach einer ehrlichen Einschätzung.

 

Was ist das Ergebnis von Selbstfindung?

Es gibt ganz viele Ergebnisse davon, wenn Du zu Dir selber gefunden hast. Ein paar seien hier mal genannt: 

  • Man wird unabhängiger und macht Dinge für andere, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.
  • Man wird frei von allen Bedürfnissen, denn Du erfüllst sie Dir immer selbst.
  • Du erkennst klar und dankbar, was man jemals für Dich getan hat.
  • Du kommst raus aus dem Mangel hinein die Fülle.

Jede weitere Begegnung ist echte, wirkliche Begegnung.

Es ist Freiheit, die wahre Freiheit… !!!, denn Du bist nicht mehr im Mangel sondern in der Fülle.

Wenn Du aus dem Mangel heraus jemanden begegnest bist Du bedürftig und abhängig. Du hoffst, bewusst oder unbewusst, auf die Erfüllung Deiner Bedürfnisse, Deines Mangels und drängst ggf. sogar auf die Erfüllung. So entsteht viel Druck, Zerrerei, Streit, Probleme, Verletzungen usw.

Wenn Du aus der Fülle heraus jemanden begegnest, gibst und handelst Du aus Deiner Fülle heraus. Du teilst Deine Fülle.

Fühl Dich mal in diesen Unterschied kurz hinein. Du merkst sofort, es ist eine völlig andere Energie, ein völlig anderes Gefühl, Emotionen, ein ganz anderes offenes erwartungsloses Begegnen und Geben. Es ist ein sehr großer und extremer Unterschied, der sich in Deinem ganzen Leben wunderbar bemerkbar machen wird.

Aus diesem Grund ist es auch so extrem wichtig, denn all Dein Energie, Emotionen, Gefühle, bestimmen Deine Gedanken. Deine Gedanken bestimmen Deine Handlungen und Handlungsenergie (Auftreten, Ausstrahlung). Deine Handlungen werden zu Gewohnheiten und Deine Gewohnheiten bestimmen Deinen Charakter und Dein Leben. Und Dein Leben bestimmt Dein SEIN.

Du wirst immer zufriedener und irgendwann auch glücklich sein mit allem was war, ist und kommt… Denn Du gestaltest Dein Glück selbst. Erst kommt Deine Entscheidung für ein glückliches Leben, dann richtest Du Dein Handeln nach Deinem persönlichen Glück aus, dann handelst Du entsprechend Deinen Wünschen, Bedürfnissen, Deinen eigenen Zielen und persönlichen Werten und dann bist Du glücklich.

Genau das ist ein Grund warum nur das Ziele erreichen allein, Dich auf Dauer nicht wirklich zufriedener und glücklich macht. Es ist ein kurzes Hoch, aber wenn es nicht Deinen Bedürfnissen, Deinen Werten, Deinem Sein… entspricht, ist es zwar vielleicht toll, dass Du es erreicht hast, aber innerlich fühlst Du Dich auf Dauer damit nicht erfüllter. Ich weiß von was ich spreche. Ich war jahrelang beruflich sehr erfolgreich, verdiente viel Geld, bekam sogar die Anerkennung, aber all das bedeutete mir kaum was und innerlich fühlte ich mich leer. Und genau deshalb, ist das zu sich selber finden, mit der wichtigste und einer der ersten Schritte auf dem Weg um zu Deinem individuellem Glück zu finden.

Der Selbstfindungsprozess ist eine Zeit der Ausgeglichenheit, denn man wird erkennen, dass es so viel einfacher wird, durch das Leben getragen zu werden. Wenn Du Dich selber akzeptierst und liebst, wirst Du sowohl das Leid, als auch die Freude, als wertvolle Erfahrungen des Lebens dankend annehmen.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude auf dem Weg und glaub mir, auch Selbstfindung darf leicht sein und Spaß machen, aber vorher muss Du noch erkennen, Dir selber bewusst machen und dann geht es in die Umsetzung.

Im Teil 3 bekommst Du nun noch ein paar ganz klare Übungen und Methoden, die Du für Dich durchführen kannst.

Wenn Dir das alles allein nicht möglich erscheint oder Du gerne eine wirkliche persönliche Begleitung wünschst, dann nimm mit mir Kontakt auf. Wir besprechen zunächst, was Deine Wünsche und Vorstellungen sind und dann erst entscheiden wir, ob wir zueinander passen und miteinander an Deiner Erreichung Deiner Wünsche arbeiten wollen.

Alles Liebe

Deine Madeleine
Initiatorin Selbsthilfe Glück

Zu sich selber finden (Selbstfindung – Teil 1)

 

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