In die Veränderung, ins Handeln kommen ohne aufzugeben (Teil 1)

selbsthilfeglueck - Veränderung

 

In die Veränderung kommen – Wie kommst Du ins Handeln und somit in die Umsetzung? Und das ohne aufzugeben?

Veränderung bedeutet,

  • altes, vielleicht liebgewonnenes loslassen
  • neues ausprobieren
  • ungewisses und somit ungewohntes erleben
  • Deine Komfortzone verlassen – ggf. trotz der Angst

 

Wie kannst Du etwas in deinem Leben ändern, obwohl Du davor vielleicht (große) Angst hast? Wie kannst Du trotz Deiner angst ins Handeln kommen?

Es gibt dafür keine Patentlösung.

Es gibt dafür aber ein paar Strategie, Vorgehensweisen, wie Du es Dir leichter machen kannst. So kommst Du nach und nach immer mehr in den Prozess und es wird Dir zunehmend leichter fallen dran zu bleiben und dadurch kommst Du fast automatisch und zwangsläufig in die Veränderung.

 

Die 1% Regel

Diese Regel ist einfach, zwar schon älter und trotzdem nach wie vor sehr bewährt.

Alan Weiss entwickelte die 1% Regel.

Das bedeutet: wenn Du für ein Jahr jeden Tag nur 1 % besser wirst, dann hast Du Dich am Jahresende 37 Mal verbessert. Wow, das ist gigantisch!

✏️ 1,01 365 = 37,78

Wenn Du Dich im Gegensatz für ein Jahr jeden Tag 1% verschlechterst, dann wirst Du fast auf Null sinken.

✏️ 0,99 365 = 00,03

Natürlich kannst Du die 1% Regel nicht auf alles genau anwenden.

Wenn Du z. B. vorhast Deine tägliche Schrittanzahl von 10.000 Schritte jeden Tag um 1% zu erhöhen, dann wirst Du bereits nach 70 Tagen die Schrittanzahl verdoppelt haben. Und in einem Jahr erhöht sich Deine Schrittanzahl auf 370.000 Schritte.

Irgendwann stößt Du dabei an liebevolle Grenzen.

Aber für Entwicklungen in Deiner Persönlichkeit oder um konkrete Fähigkeiten auszubauen, ist diese Regel definitiv Gold wert.

Diese Regel BRINGT DICH INS TUN!

Verändere Dich also jeden Tag nur um ein 1%.

 

Warum funktioniert diese Regel oftmals besser als andere?

Diese Regel ist schöner, funktioniert meistens besser als auch das ganze mit den guten Vorsätzen gerade jetzt wieder zum Jahresanfang usw. Die Resultate machen diese Regel immer beliebter. 

Oftmals nimmst Dir etwas vor und ein paar Tagen oder wenigen Wochen später wirfst Du wieder alles über Bord, bleibst nicht dran, weil Du keine Lust mehr hast und es zu viel auf einmal war usw.

Sollte Dir das schon öfter passiert sein, hast Du irgendwann gar keine Lust mehr überhaupt noch irgendwas anzugehen, weil Du schon so viele missglückte Versuche hinter Dir hast. Dann denkst Du vielleicht: „Ach, ich schaff das sowieso wieder nicht…“

Das stimmt aber nicht, jeder kann sehr vieles schaffen und umsetzen, allerdings sind es häufig nicht die richtigen Strategien und Vorgehensweisen.

Jeden Tag ein paar Gramm abnehmen geht leichter als in zwei Wochen 5kg. Jeden Tag ein paar Bewegungen mehr für Dich und Deinen Körper zu tun ist besser und effektiver als sofort einen Halbmarathon laufen zu wollen. Dir zunächst 2-3 min Zeit zu nehmen und bewusste Atemübungen zu machen oder zu meditieren ist leichter, als sofort mit 1h zu beginnen oder in den Alltag zu integrieren.

 

Dein Zuhause namens Komfortzone

Wir alle haben unsere sogenannte Komfortzone. Also den Bereich, in dem wir uns sicher und wohl fühlen. Und wir verlassen diesen Bereich meistens nur ungern.

Manchmal kommst Du im Leben aber in Situationen, die Dich vor eine Herausforderung stellen. Situationen, wo Du Dich entscheiden musst: Bleibe ich in meiner Komfortzone oder wage ich den Schritt heraus? Wage ich die Veränderung?

Die Komfortzone ist für manche nur schwer zu verlassen.

  • Der sichere Job,
  • die eingespielte Partnerschaft,
  • das bereits zur Hälfte finanzierte Haus

Das machst Du nicht eben mal so mit links. Angst davor zu haben ist mehr als verständlich. Keiner von uns verliert gerne etwas. Raus aus Deiner „Komfortzone“ bedeutet „Risiko“. Es ist nur logisch, dass es Dir dann ggf. schwerfällt, Deine Komfortzone zu verlassen.

Manche Menschen verlassen ihre Komfortzone lieber und leichter als andere. Jeder von uns hat eine andere Einstellung zur Veränderung, zum vermeintlichem Risiko. Manch einer spielt gern und sucht das Risiko. Der andere ist neugieriger und abenteuerlustiger als ein anderer. Mancher geht lieber auf Nummer sicher.

Auch Du hast da Deine eigenen Vorlieben, Muster und Glaubenssätze.

Deine Komfortzone ist Dir bekannt und vertraut. Also an sich nichts schlechtes. Sie kann aber manchmal auch eine Art „goldener Käfig“ sein.

 

Was bietet Dir die Komfortzone?

Die Komfortzone bietet Dir oftmals viele Sicherheiten und lieb gewonnene Gewohnheiten.

Warum solltest Du das also alles für eine Ungewissheit aufgeben? So nach dem Motto: Ich tausche gemütliches Leben gegen „keine Ahnung, was da kommt“? Nee, das wäre ja dumm.

Aber die entscheidende Frage ist: Willst Du immer so weitermachen wie jetzt?

Wie wäre es, wenn alles genau so wie jetzt bis zu Deinem Lebensende bleiben würde? Wärst Du dann glücklich und zufrieden? Wäre es das, was Du Dir für Dein Leben und Dich vorgestellt hast? Was Du Dir gewünscht und erträumt hast? Fühlt es sich für Dich richtig und gut an? Kannst Du Dir das wirklich vorstellen…?

Boah – diese Fragen können ganz schön in die Tiefe bohren und ggf. sogar etwas weh tun. Ja das bringt Dich in die Tiefe, das geht ganz schön tief… Also schnell lieber wieder weg…

Oftmals sind es genau diese Fragen, die sich viele von uns nicht so gerne stellen möchten. Denn die eigenen ehrlichen Antworten könnten Angst machen…

 

Was wäre wenn Du nicht so weitermachen willst?

Wenn das Ergebnis ist: Eigentlich weiß ich, dass ich so nicht weitermachen kann und will …

Dann merkst Du vielleicht auch gleich, wie Du innerlich unruhig wirst oder Dir bei dem bloßen Gedanken schon das Herz in die Hose rutscht.

Vielleicht…

  • weil Du Dich einfach nicht traust, wirklich was zu verändern
  • weil Du nicht daran glaubst es wirklich durchzuziehen
  • weil Du keine Garanten auf ein besseres Leben hast
  • weil Du Angst hast, damit einen großen Fehler zu begehen
  • weil Du das Risiko grundsätzlich meidest wie der Teufel das Weihwasser
  • weil Dich die Unsicherheit nachts nicht schlafen lässt
  • weil Du am liebsten die Veränderung möchtest, aber ohne Risiko oder Schmerz
  • u.v.m.

Doch eines ist klar, wenn Du erst mal an dem Punkt angelangt bist, wo Du denkst: „Eigentlich möchte ich das so nicht mehr …“, ab diesem Moment ist der Ring eröffnet. Es wird Dich immer wieder einholen, es wird im unterbewussten oder bewusst immer weiter in Dir arbeiten.

 

Der Ring für den Kampf zwischen Deinem Wunsch nach Sicherheit und Deinem Wunsch nach Veränderung ist eröffnet

Egal wie sehr Du versuchst ihn zu verdrängen, beiseite zu schieben, zu ignorieren…

Manche flüchten sich dabei in diverse Süchte, um die innere Sehnsucht zu „töten“, zu benebeln, zu besänftigen, zu lähmen.

Für viele bedeutet genau das, der schleichende innere Tod… Bei manchen geht das über viele Jahre, manche schaffen das bis an ihr Lebensende. Oftmals sieht man es ihnen am ganzen Körper und vor allem in den Augen an. Ich kann das sehr deutlich spüren und fühlen, selbst wenn es ihnen selber gar nicht mehr bewusst und klar ist, sondern ganz tief vergraben und verschüttet.

Wenn Du nicht so weitermachen willst wie bisher, dann bedeutet das für Dich ganz klar und deutlich: Du musst Deine Komfortzone über kurz oder lang verlassen.

* * * * * * * *

Nimm Dir jetzt mal etwas Zeit für Dich selbst. Geh mal in Dich. Lass das alles mal sacken, fühle in Dich hinein, spüre dem gerade gelesen mal nach…

  1. Was ist es, was Dich festhält oder bremst?
  2. Warum bist Du nicht wirklich glücklich oder zufrieden?
  3. Was lässt Dich verzagen? Wo stehst Du Dir selbst im Weg?

Und dann frage Dich,

  1. Was möchtest Du für Dich anders haben?
  2. Was brauchst Du um glücklich zu sein und zu werden?

 

In 3 Tagen geht es weiter mit dem 2. Teil. Darin geht es um die genaue Umsetzung… 

Viele Spaß und Freude 

Deine Madeleine 🙏🍀💕

Initiatorin Selbsthilfe Glück

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