Was ist Mentale Stärke? (Teil 1)

Mentale Stärke - Befreie Dich

 

Hand aufs Herz: Wie gehst Du mit Stress, Problemen und Sorgen um? Wieder eine Woche vorbei: Wie steht es um Deine mentale Stärke?

Mich erreichen immer mehr Anfragen mit ähnlichen Problemstellungen und deshalb jetzt hier diese kleine Artikelserie. Eigentlich sollte es Teil eines Online-Kurses werden, aber ich habe mich entscheiden es jetzt hier kostenlos rauszugeben und ich hoffe, dass es Dir hilft, Dich wieder zurück in Deine Kraft und Stärke zu bringen oder Du Deine Kraft noch steigern kannst. Sieh es als kostenlose Corona-Unterstützung, auch wenn ich noch keinen Euro an Corona-Hilfe beansprucht und bekommen habe.

Bedenke aber, wenn Du größere Probleme hast egal ob körperlich oder psychisch, kann Dir nur eine Arzt und entsprechend ausgebildetes Fachpersonal die entsprechende Unterstützung bieten. Bitte nehme in einem solchen Fall Kontakt mit den entsprechenden Anlaufstellen oder Deinem Hausarzt auf. Diese Website ist lediglich ein Anlaufpunkt für Denkanstöße, Anregungen, Tipps und stellt keine psychotherapeutische Beratung oder Begleitung dar. Du kannst Dich für Beratungs- oder Coachinggespräche anmelden, aber auch diese Ersetzen keine Therapie.

Nun zu diversen Anfragen und den daraus resultierenden Schlüssen:

Es zeigt sich, eine immer extremer werdende Spaltung in unserer Gesellschaft. Leider hatte ich das schon vor Monaten gesehen u.a. weil ich die Wendezeit in den neuen Bundesländern erlebte und da waren einige Entwicklungen, zwar aus anderen Gründen, sehr ähnlich zu heute.

Meine Bitte, jeder sollte jetzt aufpassen, damit wir uns gegenseitig nicht komplett verlieren, die Situationen auch mal aus unterschiedlichen Perspektive zu betrachten und nicht immer nur von sich selbst auf andere schließen oder von wegen jedem geht es so und so. Nein, bedenke Deinen Algorithmus der im Hintergrund läuft wenn Du Deine Daten, Browser, Verläufe usw. nicht regelmäßig löschst und die personenbezogene Werbung nicht abgeschaltet hast. Es gibt Dir leider, weiterhin zunehmend, ein völlig verzerrtes Bild der “angeblichen Online-Meinung, Mindset usw.” wieder.

 

Ist-Zustand aus meiner Sicht

Wir haben im Moment mehrere Gruppen, aber für das Thema heute möchte ich sie mal in vier große Hauptgruppen unterteilen:

  1. Die einen stecken solche Krisen wie jetzt Corona scheinbar locker weg, gehen noch gestärkt daraus hervor und wirken, als könnte sie nichts erschüttern. Sie haben eine große mentale Stärke.
  2. Diese Gruppe tut sich mit Problemen schwerer, sieht Schwierigkeiten, wo vielleicht gar keine sind und nimmt sich alles zu Herzen. Haben ggf. auch große Angst. Hier fehlt vielen mentale Stärke.
  3. Diese Menschen in dieser Gruppe scheinen ganz gut zurecht zu kommen, zumindest scheint es nach außen so. Aber innerlich brodelt und kocht es permanent. Sie verdrängen bzw. versuchen sich ständig im Griff zu behalten. Nach außen kehren sie Den-/Diejenige der alles im Griff hat.

Das Problem dabei ist, die Energiereserven werden trotzdem angezapft und gewaltig ausgesaugt, durch das ständige unterdrücken entstehen zunehmend Wut, die sich aufstaut! Es ist wie so eine tickende Zeitbombe….

Nun kommen wir langsam (auf Grund des Coronazeitraums und den damit verbundenen Entwicklungen, Entscheidungen, fehlenden Innovationen und Zukunftsperspektiven usw.) dazu, dass es dabei für manche „kurioserweise“ zwei unterschiedliche Kreise von Betroffenen ähnlich in den Symptomen trifft:

  • das sind die Menschen, die z.B. im medizinischen Bereich und Pflege-Alltag eingebunden sind. Nicht alle aber ein Teil davon, die bis zur völligen Erschöpfung alles geben. Ihnen fehlt Unterstützung, Entlastung, Personal, lange Zeit keine Tests trotz sehr großer Ansteckungsgefahr usw.

oder aber

  • die praktisch z.Z. gar nicht viel Stress im „klassischen Sinne“ haben und zum Nichtstun gezwungen werden. Also genau der Teil unserer Gesellschaft, die jetzt in Kurzarbeit, Berufsverbot usw. sind
  1. Der Teil der Bevölkerung die in der Vereinsamung auf Grund unterschiedlicher Gründe landen, z.B. Krankheit, Alter, Berufsunfähigkeit, Pflegesituation als Pflegebedürftiger oder auch Pflegeangehöriger, Rentner, Single-Haushalte, Kinder- und Jugendliche, Obdachlose, Suchtabhängige u.v.m. Ihnen allen fehlen soziale Kontakte und manche leben tatsächlich seit Monaten schon völlig isoliert. Sehr vielen Menschen ist das überhaupt nicht bewusst, geschweige vorstellbar – obwohl fast jeder Mensch, Betroffene aus dieser Gruppe in seinem näheren Umfeld hat.

Für große Teile der Gruppen 2-4 besteht die gleiche Gefahr im Burnout, in der Depression, in Angstkrankheiten und weiteren psychischen oder auch körperlichen Erkrankungen usw. zu landen. Desto länger die derzeitige Situation anhält, desto mehr werden es.

Daran ist aber nicht Corona Schuld, sondern es sind unsere Entscheidungen beim Umgang mit Corona dafür verantwortlich! Ich weiß, dass das viele nicht gerne hören und trotzdem ist es leider so… Und manche Dinge, fehlende Entscheidungen, fehlende konsequente Umsetzung, immer noch keine ordentliche durchdachte und konsequent umgesetzte Teststrategie, Luftfilter in den Schulen, Nahverkehrsproblematik uvm.  sind nun nach 13 Monaten Corona-Problematik auch nicht mehr und nicht länger entschuldbar… Nicht in einem so wirtschaftlich aufgestelltem und reichem Land wie Deutschland… Oder man sollte endlich mit der Angstmacherei aufhören und offen sagen, wir müssen zukünftig mit Corona leben wie mit der Grippe auch. Zukünftig (in ein, zwei Jahren) kann sich jeder impfen lassen, wenn er will und fertig. Weiter geht das ganz normale Leben, von mir aus mit Sensibilisiierung für Abstand und Desinfektion usw. Es gibt andere Länder, da können sich die Menschen nicht mal schützen, desinfizieren usw., haben kaum sauberes Trinkwasser und müssen trotzdem arbeiten gehen, damit sie wenigstens pro Tag eine Tasse Reis zu essen haben… Und wir bekommen hier keine vernünftige Coronapolitik hin, die nicht nur Scheinpolitik ist…?… Traurig und schade… Wir leben in einem so großen Luxus, dass wir bei Corona, wie auch in anderen Bereichen unseres Lebens, die völlig normalen und natürlichen Relationen verloren haben!

 

Was ist passiert mit der mentalen Stärke?

Diese Menschen aus den letzten drei Gruppen hatten ggf. zunächst, der Eine mehr der Andere weniger, mentale Stärke, verlieren diese aber zunehmend oder verlieren den Zugang zu ihrer mentalen Stärke. Das liegt daran, weil das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung nicht mehr ausreichend stattfinden.

Viele denken jetzt „also haben die im Berufsverbot zu viel Entspannung“. Das kann sein, aber meiner Erfahrung nach ist eher, dass gerade diese Menschen überhaupt nicht entspannt sind und sich angenehm zurücklehnen, sondern ganz im Gegenteil. Sie leiden unter diversen Ängsten, Existenzängsten u.v.m., Zukunftssorgen, aber auch das Gefühl der Entscheidungs- und Handlungsunfähigkeit usw. Sie haben zwar körperlich nicht den enormen Stress wie manche Menschen im Medizin- und Pflegealltag, aber stehen emotional, mental unter einem enormen Stress und können durch das Nichtstun ihre Anspannung, ihren Stress nicht mal abbauen.

Es gibt körperlichen und emotionalen, psychischen, mentalen Stress und beide Stresszustände zu langanhaltend, ohne Ausgleich, schädigt. Es ist nur eine Frage der Zeit wann es offensichtlich wird.

 

Ist Mentaltraining die Lösung für mentale Stärke?

Deshalb mentales Training ist super, als Unterstützung auf jeden Fall und wenn es Bereiche gibt, wo ich tatsächlich keine äußeren Veränderungen herbeiführen kann.

Aber es gibt zig verschiedene Mentaltrainings und man muss genau gucken, was für mich und meine Herausforderung, Problemstellung das richtige Mittel der Wahl ist.

Doch was steckt überhaupt hinter dieser famosen Eigenschaft, mit der sich scheinbar nicht nur das eigene Leistungspotenzial besser ausschöpfen lässt, sondern auch gleich noch Geist, Gefühle und Seele in Einklang bringen lassen?

Hier ein Versuch, mentaler Stärke auf die geheimnisvolle Spur zu kommen…

 

Was ist das Geheimnis für mentale Stärke?

Nicht selten entscheidet sich schon im Kopf, ob wir eher auf der Gewinner- oder der Verliererseite stehen. Natürlich ist keiner von uns vor Rückschlägen und Niederlagen gefeit. Aber während die einen noch liegenbleiben oder die Flinte ins Korn werfen, stehen andere auf, klopfen den Staub aus den Klamotten und machen weiter – und los geht´s, weiter geht´s, anders, besser…

Das erinnert allerdings zugleich an die Mantren der positiven Psychologie und das berüchtigte Du-kannst-alles-was-du-willst-Tschakka. Als ich mich vor ein paar Jahren durch diesen Blog natürlich auch mal umsah was denn so auf dem aktuellen Markt los ist, war ich zunächst total überrascht, dass da noch das Gleiche erzählt und gemacht wird wie in den 90ern? Mmh komisch, aber dann klingelte es natürlich auch bei mir, „ist doch logisch, inzwischen gibt es ja auch eine neue Generation“. Ja, für die mag das ja auch gut und zweckmäßig sein, nur bei mir in der Wahrnehmung bin ich manchmal etwas zeit- und alterlos, ich weiß nicht ob Du das Gefühl kennst und dann kann mir sowas schon mal kurz passieren… 😊

Aber zurück zu Thema, ich fragte mich: Nach über 20 Jahren noch das Gleiche? Haben sich die Menschen nicht weiterentwickelt? Gibt es nicht andere Anforderungen an den Einzelnen? Na klar gibt es die, logisch…

Aber nun erst mal zurück zur mentalen Stärke. So leicht ist es natürlich nicht. Mentale Stärke ist nicht nur eine einfache Willenserklärung mit anschließender Wunscherfüllung. Um sie zu erlangen, braucht es mehreres: Talent, Unterscheidung des Ist-Zustandes und die daraus notwendigen Veränderung, die ist nämlich teilweise völlig unterschiedlich und anschließend Training.

 

Was meine ich konkret?

Mich stört es manchmal, dass alles so oft über einen Kamm geschert wird in der ganzen Szene von der Coachings- und Persönlichkeitsentwicklung. Außer das ich diese Menschen dann nicht als Individuum mit ihrer eigenen Persönlichkeit erkenne und annehme, sondern sie zu reinen Objekten mache, kann ich zusätzlich einem Menschen richtig schaden, wenn ich ihn Pushe und er aber wegen einem Burnout hier gelandet ist. Das pushen mag ggf. sogar kurzfristig bei manchen funktionieren, aber ich muss ganz andere Kompetenzen in diesem Menschen anregen zu entwickeln, als jemanden der in einer Depression steckt und dem Antrieb fehlt auf Grund von fehlendem Lebenssinn usw. Auch Burnout ist nicht gleich Burnout…

Ja diese Unterscheidungen fehlen mir manchmal sehr und ich finde einiges in diesem Bereich sogar ziemlich verantwortungslos und kann nur jedem empfehlen, bei aller Liebe zur Persönlichkeitsentwicklung, Weiterentwicklung usw. auch sehr achtsam für sich selbst zu sein. Lieber ein paarmal mehr hinterfragen und hinschauen.

Teilweise, zwar lange nicht in den Ausmaßen wie es erzählt wird, gibt es Teile von einem kleinen boomenden Markt, aber es gibt auch hier sehr viele dubiose Angebote und Abzocke. Also schau auch hier genau hin. Ich höre immer öfter, von diesem und jenem und kann nur den Kopf schütteln, wie manche die Menschen abziehen… und anscheinend wirklich ohne jegliche Scham. Ja es macht den Ruf der Branche leider zunehmend kaputt, aber es ist nun mal das es in jeder Branche schwarze Schafe gibt und auch hier muss sich der Markt zukünftig erst noch bereinigen.

Aber apropos mentale Stärke.

 

Definition: Mentale Stärke – Was ist das überhaupt?

Einerseits handelt es sich dabei um einen enorm positiv aufgeladenen Begriff, andererseits verbergen sich in dem Sammelbegriff zugleich zahlreiche Einzeleigenschaften, die erst im Zusammenspiel diese innere geistige Kraft und Stärke ausmachen.

Mental starke Menschen zeichnen sich z.B. dadurch aus, dass sie

  • Sich auch in schwierigen Situationen auf ihr Ziel fokussieren können.
  • Rückschläge als Lehrstunden betrachten.
  • Eine hohe Frustrationstoleranz besitzen.
  • Widrigkeiten mit Willensstärke parieren.

Kurz: Diese Menschen besitzen eine gesunde Mischung aus Disziplin, Selbstvertrauen und realistischem Optimismus. Damit ist mentale Stärke ein wesentlicher Schlüsselfaktor für persönlichen Erfolg, aber auch um das Leben selbst besser zu meistern.

Jetzt fragst Du Dich vielleicht gerade:

 

Habe ich diese Eigenschaften der mentalen Stärke auch? 

Kann sein – immerhin gibt es ein paar Indizien, die dafürsprechen. Und je mehr davon auf Dich zutreffen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du mental stärker bist als der Durchschnitt der Bevölkerung…

1. Starke Emotionen kannst Du rational bewerten.

Und zwar nicht erst Stunden später, sondern in der Situation selbst bist Du in der Lage, Deine Gefühle zu reflektieren und mit dem Verstand zu bewerten. Das sorgt nicht nur für emotionale Stabilität, sondern auch für Impulskontrolle.

2. Du kennst Deine Ängste.

Und begegnest diesen bewusst. Das bedeutet nicht, dass Du weniger Angst hast. Aber diese Angst blockiert Dich weniger stark. So kannst Du Auslöser leichter benennen und aus unbegründeten Sorgen das machen, was sie sind: unbegründete Sorgen eben.

3. Du willst es nicht jedem recht machen.

Es ist ein Unterschied, seine Mitmenschen respektvoll und freundlich zu behandeln, oder es anderen immer nur recht machen zu wollen, um möglichst nirgendwo anzuecken. Mentale Stärke zeigt sich auch dadurch, dass Du Nein sagen kannst und falls nötig damit umgehen kannst, jemand anderen zu verärgern.

4. Du kannst auch mal alleine sein.

Wer alleine ist, beschäftigt sich automatisch mehr mit den eigenen Gefühlen und Gedanken. Mental starke Persönlichkeiten haben damit keine Probleme, sie sind nicht darauf angewiesen, von anderen unterhalten oder abgelenkt zu werden, sondern können auch mit sich selbst glücklich sein, auch und vor allem ohne Fernseher, Smartphone und dergleichen. Oder anders formuliert: Ohne Selbstliebe ist mentale Stärke unmöglich.

5. Du schärfst Deine Talente.

Statt diese zur Schau zur stellen. Denn oft steckt hinter Letzterem Unsicherheit. Dabei versuchen manche, sich durch andere in ihrem Können und Tun bestätigen zu lassen. Mental Starke aber sind sich ihrer selbst sicher und intrinsisch (von innen heraus) motiviert, sich stetig weiterzuentwickeln.

6. Du stehst zu Deinen Schwächen.

Und versuchst diese nicht zu verbergen (was auch Unfug wäre). Jeder Mensch hat Schwächen, kein Grund, sich dafür zu schämen. Mental starke Menschen gehen aber anders damit um: Entweder, indem sie offen daran arbeiten – oder sich mit Menschen umgeben, die diese Schwächen ausgleichen. Dahinter steckt das, was Wissenschaftler gesunde Selbstakzeptanz nennen.

7. Du lebst Deine Werte.

Und fühlst Dich damit auch wohl. Das bedeutet: Du triffst leicht Entscheidungen, die Deinen Werten entsprechen. Lässt Dich dabei nicht verunsichern und kannst Dich auch mit den möglichen Konsequenzen daraus arrangieren. Mit anderen Worten: Du bist authentisch.

8. Dein Selbstwertgefühl basiert darauf wer Du bist.

Und nicht auf dem, was Du erreicht oder verloren hast. Genau wer Du bist macht Dich unempfindlicher für Selbstzweifel und bewahrt Dich und Dein Selbstwertgefühl davor, sich auf Erreichtes allzu viel einzubilden und Mithelfer zu vergessen.

9. Du praktizierst Dankbarkeit.

Auf den ersten Blick fragen sich manche vielleicht, was Dankbarkeit mit mentaler Stärke zu tun hat. Eine Menge! Eine dankbare Einstellung macht nicht nur gesünder und zufriedener, sie ist auch ein Schlüssel zu mehr Selbstbeherrschung und lässt uns auf kurzfristige Gratifikationen zugunsten langfristiger Ziele verzichten. Und das ist ein Zeichen von mentaler Stärke. Es beinhaltet selbst zu verlockenden Angeboten Nein zu sagen und dazu ist Stärke notwendig.

10. Du lernst aus Fehlern.

Das reklamiert zwar die Mehrheit für sich, aber beobachte Dich einfach mal selbst, wie Du mit Missgeschicken oder Niederlagen umgehst: Ist Dein erster Impuls, nach Schuldigen oder Entschuldigungen, Erklärungen zu suchen? Oder versuchst Du Chancen darin zu erkennen, in Zukunft erfolgreicher zu sein?

11. Du übernimmst Verantwortung.

Das ist einer meiner persönlichen Lieblingspunkte und kann nicht oft genug gesagt und betont werden, weil es immer weniger Menschen wirklich tun! Und zwar Verantwortung für jede Deiner eigenen Entscheidungen und Nichtentscheidungen. Nicht wenige Menschen jammern über ihre aktuell unbefriedigende Lage – weil es bequemer ist, als dagegen etwas zu unternehmen. Menschen mit mentaler Stärke dagegen akzeptieren, was nicht zu ändern ist oder ändern, was sie nicht akzeptieren wollen. Beides ist eine Entscheidung – DEINE Entscheidung – und für beides übernehmen mental starke Menschen die volle Verantwortung. Genauso wie für ihr Leben auch.

12. Du siehst Dich als Teil der Lösung.

Und nicht als Teil des Problems. Der Punkt ist eng mit dem vorherigen verwandt. Geht aber darüber hinaus: Aus Umständen – egal, wie widrig – machen mental Starke etwas. Oder wie es das Bonmot (geistreiche Äußerung) so schön zusammenfasst: Wer etwas will, findet Wege; wer etwas nicht will, findet Gründe.

13. Du freust Dich über Erfolge anderer.

Mental schwache Menschen betrachten das Leben als Nullsummenspiel: Wenn einer gewinnt, muss ein anderer verlieren – im Zweifel sie selbst. Neid, Bitterkeit und Eifersucht sind ihre vorrangigen Gefühle, wenn andere mehr Erfolg haben als sie selbst.

War leider nun auch wieder an dem Tübinger Corona-Test-Modell sehr deutlich zu erkennen. Schade, ein sehr gutes innovatives und engagiertes Projekt von monatelanger Arbeit wurde von außen!!! kaputt gemacht, weil es manche nicht ertragen konnten… Ja, leider ist es so wie es ist, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, aber wir haben all das was wir derzeit erleben nicht besser verdient. Jedes Volk hat die Politiker und Entscheider die es verdient und was ihrem eigenen Bewusstseinszustand verdeutlicht…

Das kann zwar auch ein Antrieb sein – geistige Stärke und charakterliche Größe – aber beweist, wer sich für und mit anderen freut (und über sich selbst lachen kann). So jemand ist zugleich innerlich frei.

Je häufiger Du den obigen Punkten zustimmen konntest, desto mental stärker bist Du. Konntest Du 8 Mal oder mehr zustimmen, bist Du schon stärker als der Durchschnitt.

 

Hier das Ganze nochmal als kurze schnelle Übersicht

Was mentale Stärke auszeichnet:

  • Willensstärke
  • Unabhängigkeit
  • Hohe Frustrationstoleranz 
  • Verantwortungsübernahme
  • Bereitschaft aus Fehlern zu lernen 
  • Freude über die Erfolge anderer
  • Können Gefühle rational bewerten 
  • Müssen es nicht jedem recht machen
  • Selbstreflexion 
  • Dankbare Haltung
  • Zuversicht 
  • Selbstvertrauen

Alle, die sich in den obigen Indizien weniger oft erkannt haben, brauchen sich trotzdem nicht ärgern, denn…

 

Mentale Stärke lässt sich trainieren

Dazu weiter im 2. Teil – Mentale Stärke

Alles Liebe, bis bald

Deine Madeleine
Initiatorin von Selbsthilfe Glück

Mentale Stärke trainieren (Teil 2)

Mentale Stärke erhalten und bewahren (Teil 3)

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